Wann

04.07.2026
14:00 - 16:00

Wo

EKŌ-Saal
Brüggener Weg 6, Düsseldorf, 40547

Infos

Anmeldebeginn:
Anmeldung:
Veranstaltungsform: Präsenz
Kosten: kostenlos
Veranstalter: EKŌ-Haus
Ausführende:

 

„Rheinische Brücke“: Klavierkonzert der Pianistin HIROTA Sara
Sa 04.07.2026, 14:00 Uhr
Eintritt frei; keine Anmeldung erforderlich!

Das Thema dieses Konzerts ist die „Brücke“, die durch Düsseldorf am Rhein verortet wird: In ihrem Programm widmet sich die japanische Pianistin HIROTA Sara der verbindenden Kraft der Musik – sowohl in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen als auch auf den kulturellen Austausch zwischen Japan und Deutschland. Sie beleuchtet das dichte Netz persönlicher und künstlerischer Verbindungen rund um Robert SCHUMANN, der eng mit Düsseldorf verwurzelt war. Dabei präsentiert sie Werke von R. SCHUMANN selbst, seinem großen Vorbild Ludwig van BEETHOVEN, seiner Frau Clara SCHUMANN sowie von Norbert BURGMÜLLER – jenem jungen Düsseldorfer Genie, das Schumann einst in höchsten Tönen lobte.
Verknüpft mit diesen europäischen Einflüssen steht die historische und lebendige Verbindung zwischen Japan und Deutschland. Die Pianistin stellt Werke wegweisender japanischer Komponisten vor: von TAKI Rentarō, der als Erster die westliche Musiktheorie in Japan eingeführt hat, von YAMADA Kōsaku, der neue Wege in der klassischen Musik unter Einbeziehung japanischer Elemente ebnete, sowie von HOSOKAWA Toshio, der heute eine zentrale Rolle in der Musikwelt beider Länder einnimmt. Anhand dieser Werke zeigt sie auf, wie diese Musiker die deutsche Tradition verinnerlicht und daraus eine ganz eigene, japanische Identität in der klassischen Musik entwickelt haben. Wir laden herzlich zu dieser spannenden Begegnung ein! Auch Kinder sind als Zuhörer sehr willkommen.

Die japanische Pianistin HIROTA Sara begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel; später studierte sie an der Kyoto City University of Arts sowie an der Hochschule für Musik Freiburg. Derzeit ist sie Doktorandin an der Kyoto City University of Arts. Sie verfasste eine Arbeit über das Konzept des ma (Stille/Zwischenraum) in den Klavierwerken des japanischen Komponisten HOSOKAWA Toshio, der einst selbst in Deutschland studierte. Als Stipendiatin des EKŌ-Hauses der Japanischen Kultur erforscht sie aktuell die Beziehung zwischen abstrakten Konzepten und musikalischem Ausdruck in HOSOKAWAs„Etüden I – VI“. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit widmet sie sich intensiv der Konzerttätigkeit, wobei ihr Schwerpunkt auf japanischen und deutschen Werken liegt.

Bild: © HIROTA Sara