Wann

25.09.2026 - 27.09.2026
0:00

Wo

EKŌ-Saal im EKŌ-Haus & online
Brüggener Weg 6, Düsseldorf, 40547

Infos

Anmeldebeginn: jederzeit
Anmeldung: nottelmann@eko-haus.de
Veranstaltungsform: Hybrid
Kosten: kostenlos
Veranstalter: EKŌ-Haus
Ausführende:

 

Symposium 2026: „Der Hintergrund des buddhistischen Modernismus“
Freitag 25.09.2026 – Sonntag 27.09.2026
Beginn: Fr 25.09., 15:00 Uhr, Ende: So 27.09., gegen 12:30 Uhr
Auskünfte & Anmeldung: Jan Marc Nottelmann-Feil M.A. (Tel.: 0211/57 79 18-224, E-Mail: nottelmann@eko-haus.de)
Veranstaltungssprache: Deutsch

Das „Weltparlament der Religionen“, das 1893 im Rahmen der Weltausstellung von Chicago stattfand, gilt als „entscheidende Episode in der Geschichte des Buddhistischen Modernismus“ (David l. McMahan: The Making of Buddhist Modernism. Oxford: University Press, 2008, S. 91). Hier trafen sich führende Vertreter östlicher Religionen wie SWAMI Vivekananda (Hinduismus), ANAGARIKA Dharmapāla (Theravāda-Buddhismus) und SHAKU Sōen (Zen-Buddhismus). KIYOZAWA Manshi (Shin-Buddhismus) steuerte Beiträge bei und SUZUKI Daisetsu wirkte schon im Hintergrund. All diese Autoren präsentierten vor einem interessierten westlichen Publikum das, was wir bis heute im Wesentlichen mit dem Begriff „östliche Spiritualität“ verbinden.
Obwohl der „buddhistische Modernismus“ in seinen Auswirkungen auf die wissenschaftliche Buddhismus-Rezeption und den gegenwärtigen Buddhismus in Ost und West gar nicht überschätzt werden kann, sind seine Quellen vielschichtig und geben in ihrem Zusammenwirken durchaus Rätsel auf. Wo war das Denken des amerikanischen Pragmatismus federführend, wo spielen das Erbe der Romantik oder die Orientforschung eine Rolle? Nicht zuletzt ist zu fragen, was die „Modernisten“, die ja auch in ihren asiatischen Heimatländern tätig waren, von ihrer eigenen religiösen Kultur bewahren wollten. Das Symposium soll Gelegenheit geben, im historischen Rückblick kritisch nach den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und vielleicht auch der eigenen Spiritualität zu fragen.

Das Symposium wird hybrid durchgeführt: Die Teilnahme ist online sowie in Präsenz (EKO-Saal, begrenzte Teilnehmerzahl!) möglich und kostenlos.