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SYMPOSION: „Ist das Transzendenz-Paradigma geeignet, außereuropäische philosophische und religiöse Literaturen zu interpretieren?“ (Teil II)

Fr-So 23.-25.09.2022|täglich 10:00-11:30 Uhr s.t.|Online

Begrenzte Teilnehmerzahl; technische Voraussetzungen: stabile Internetverbindung, Audio- und Videoausstattung

Da das Symposion im Frühjahr 2022 ausfallen musste, wird es nun am o.a. neuen Termin nachgeholt. Damit setzen wir das Herbst-Symposion 2021 unter gleicher Themenstellung fort und vertiefen die begonnenen Diskussionen. Wir gehen von der geschichtlichen und philologischen Diagnose aus, dass „Transzendenz“ ihre Wurzel im Werk Platons habe und in seinen vielfältigen Abwandlungen in der vorderorientalisch-abendländischen philosophischen und theologischen Überlieferung bis heute ein Merkmal der Wirksamkeit von deren Platonismus sei. Der Gedanke sei aus einer epochalen Not der Deutung des „Seienden“ im 4. Jh. v. Chr. in Griechenland erwachsen. Kann man als Übersetzer und Interpret z.B. buddhistischer Schriften den „Transzendenz“-Gedanken mit Recht auch dort am Werk sehen (man findet z.B. die prajñāpāramitā bisweilen als „transzendente Weisheit“ kolportiert, ebenso andere zentrale buddhistische Ausdrücke wie lokōttara oder asaṃskṛta mit der Transzendenz in Verbindung gebracht)? Oder ist er so spezifisch und besonders, dass es sich verbietet, ihn asiatischen Literaturen zuzumuten?

Vorbereitend bitten wir eine Reihe von Referent/innen, frühzeitig ihre Beiträge in schriftlicher Form einzureichen, die dann an alle Teilnehmer/innen des Symposions zur privaten Lektüre zu Hause und zum ausschließlich internen Gebrauch zu diesem Zweck weitergereicht werden (Weitergabe an Dritte nicht erlaubt!). Mit der Anmeldung verbindet sich die Erklärung der Bereitschaft, die eingereichten Papiere vorher zu Hause durchzustudieren. Wir bitten, Fragen und Bemerkungen für das gemeinsame Gespräch bereit zu halten.

Anfragen und Anmeldung bei Dr. habil. Hermann-Josef Röllicke (Tel.: 0211–577918-214 (DW), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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