Kulturelle Veranstaltungen

Vortrag: "Wie sich die japanische Hauptstadt für die Olympischen Sommerspiele neu erfindet"

Vom 23. Juli bis 8. August 2021 werden in Tōkyō die 32. Olympischen Sommerspiele stattfinden, die bedingt durch Covid19 in 2020 ausfallen mussten. Ähnlich wie bei den Olympischen Spielen von 1964 bildet der Wettbewerb den Anlass für eine städtebauliche Neudefinition der japanischen Hauptstadt und den Bau neuer Sportstätten, die auch architektonisch Aufmerksamkeit verdienen. Die meisten Wettbewerbe sollen innerhalb von acht Kilometern um das olympische Dorf ausgetragen werden. Innerhalb dieses Radius verteilen sich die Sportstätten auf die „Heritage Zone“ im Norden sowie die „Tōkyō Bay Zone“ im Süden. – Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Bauprojekte und wird besonders auf das von Kengo Kuma entworfene „Neue Nationalstadion“ (Shin kokuritsu kyōgijō) eingehen. Darüber hinaus beleuchtet er die Konsequenzen der städtebaulichen Veränderungen und zieht einen Vergleich zur Tōkyō-Olympiade von 1964. Ulf Meyer (*1970) hat Architektur an der TU Berlin und am Illinois Institute of Technology in Chicago studiert. 2001/02 war er Mitarbeiter bei Shigeru Ban Architects in Tōkyō, 2008–2010 Dozent für Nachhaltigen Städtebau und Architektur an der Kansas State University in Manhattan, KS. 2012 hat er die Architektur-Biennale in Hongkong/Shenzhen ko-kuratiert. Als Journalist hat Ulf Meyer zahlreiche Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht sowie Architekturführer herausgebracht, darunter „Tokyo Architecture“ (2010).

Foto: Neues Nationalstadion Tōkyō, © Ulf Meyer

Kulturelle Veranstaltungen/Ausstellungen/Konzerte/Filme

Weitere Veranstaltungen