Vortrag: Traditionelle japanische Medizin – Kampō

Vortrag: Traditionelle japanische Medizin – Kampō

DI 3.7.
Beginn: 18.30 Uhr

EKO-Saal
Eintritt frei!

Dr. Kenny Kuchta (Klinik für Gastroenterologie und gastrointesti-nale Onkologie, Universitätsmedizin Göttingen)
Der Begriff Kampō 漢方 bezeichnet die akademische Medizintradi-tion Japans, die im 6. bis 10. Jh. durch Import medizinischer Liter-atur und ausgebildeter Experten aus China und Korea begründet wurde, sich seit dieser Zeit jedoch unabhängig entwickelt hat. Heute übernimmt die japanische Krankenkasse die Kosten für 148 Kampō-Rezepturen. Viele dieser pflanzlichen Arzneimittel stellen auch für europäische Patienten interessante Therapieoptionen dar. So ist z.B. in Japan die Rezeptur Yokukansan 抑肝散 zur Therapie von ADHS zugelassen. Insbesondere in der Versorgung hochbetagter Patienten kommen die sogenannten „Unterstüt-zungsmittel“ (hozai 補剤) Jūzentaihoto 十全大補湯 und Hochūek-kito 補中益気湯 zum Einsatz. Leider ist Kampō in Europa noch weitgehend unbekannt.

Vortrag: Augenzeugenbericht: Der Tag, an dem ich „Atombombenopfer“ wurde

Sa 11.8.
Beginn: 15.30 Uhr

EKO-Saal
Eintritt frei!

Michimasa HIRATA

Am 6. August 1945 um 8.15 Uhr explodierte über Hiroshima die erste Atombombe. Nach dem Abwurf breitete sich am Himmel minutenlang der Atompilz aus. Die Landschaft unter dieser Wolke glich einer wahren Hölle. Ich war damals neun Jahre alt und befand mich zwei Kilometer vom Detonationszentrum entfernt. Darum möchte ich erzählen, was ich gehört und gesehen habe und wie schrecklich die Kernwaffen sind. Noch heute gibt es viele dieser teuflischen Waffen; ein Knopfdruck genügt, um sie zu zünden. Ich möchte Ihnen klarmachen, dass unsere schöne Erde aus irgendeinem Anlass in eine Mondlandschaft verwandelt werden könnte.

Vortrag: Als die Natur aus den Gärten Japans japanische Gärten machte

nature

Do 15.11.
Beginn: 19 Uhr

EKO-Saal
Eintritt frei!

PD Dr. Christian Tagsold

Japanische Gärten gelten gemeinhin als besonders gelungene Abbildungen der Natur. In ihnen werde das natürliche Vorbild besonders feinsinnig und künstlerisch nachgebildet, während Gärten und Parks im Westen die Beherrschung und Domestizierung der Natur zum Thema hätten.
– Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Eigentlich sollten Gärten in Japan literarische oder religiöse Thematisierungen der Natur aufgreifen und gebildete Betrachter aus der aristokratischen Schicht mit diesen indirekten Anspielungen erfreuen. Erst in der Phase der Modernisierung des Landes im 19. Jh. wurde daraus dann ein vermeintlich direkter Verweis auf die Natur selbst. Da Gärten zu Symbolen des neuen Nationalstaates überhöht wurden und damit aus den vielfältigen Gärten in Japan die feste Kategorie „japanische Gärten“ wurde, sollten sie die besondere Naturnähe des gesamten japanischen Volkes demonstrieren. Das Verhältnis von Natur und Garten ist also komplex.
(Foto: Reisfeld und Blumen im Koishikawa Kōrakuen in Tōkyō, © C. Tagsold)

Kolloquium: Klassiker buddhistischen Denkens

Di 4.9., 2.10., 6.11., 4.12.
Beginn 18.30 Uhr, Seminarraum
Prof. Dr. Hisao Matsumaru, Marc Nottelmann–Feil M.A.

koll

Wie bisher wollen wir im Kolloquium auf das Verständnis großer buddhistischer Autoren wie Nāgārjuna, Xuanzang oder Dōgen hinarbeiten. Dazu vereinbaren wir Texte, über die in den nächsten Sitzungen gesprochen werden soll. Neuinteressenten sind jederzeit willkommen! Wer eine E-Mail-Adresse hinterlässt, bekommt die Texte im Voraus zugeschickt. Kenntnisse einer buddhistischen Originalsprache sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich. Weitere Auskunft unter 0211-577918-224 (Herr Nottelmann–Feil)

SYMPOSION: „Pratyaya/yuán/en 縁 (,Bedingtheitʼ) und sein Unterschied zur abendländischen Kausalitätsidee“

foto symposium

Neuer Termin: Do–So 28.–31.03.2019

Anfragen bei Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke,
Tel.: 0211–577918-214, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Buddhismus hat auch die ostasiatischen Kulturen tief in den Gedanken eingeübt, dass die Geschehnisse der Welt neben den hetu (Jap.: in 因), „Ursachen“, durch pratyaya (Jap.: en縁), „Bedingtheiten“, „Beziehungen“, geprägt werden. Damit scheint ein markanter Unterschied zwischen diesem Denken und demjenigen der abendländischen Metaphysik der Prinzipien und causae vorzuliegen. Letztere hat sich besonders in der neuzeitlichen Wissenschaft auf das determinierte Ganze einer Welt zugespitzt, die zusehends nur noch als „Wirkungs-Kausalität“ gedacht wird. Sie befördert die durch die Technik ermöglichte Produzierbarkeit von Waren und Geräten, den vielschichtigen Funktionalismus von Effektivität und Effizienz mit zwingender, rechnender Endgültigkeit, dient damit aber nicht der unendlich offenen Angewiesenheit der Wesen aufeinander und ihrer Bedürftigkeit. Eine aus pratyaya gedeutete Welt weiß um das Vorläufige, Hinfällige, Provisorische und spornt zu einer Übung an, die das Leiden erkennt und seine Heilung ermöglicht. Der ratio-Bestimmtheit wird eine solche Welt aus Bedingtheiten oft kaum anders denn als ein Spiel aus Irrationalitäten erscheinen, als sei das Unberechenbare, zu dem zumal das Göttliche und Mythische gehört, Unvernunft. Aber gerade dies zeigt den Weg zum Erwachen, während ein kausallogisch denkender Mensch auf kausallogische Weise von Buddhaschaft unberührt bleibt.

Lektüre: GRUNDTEXTE DES BUDDHISMUS: Einführung in Basisschriften der Yogācāra-Schule – die Yogācārabhumi

Do 6.9., 20.9., 11.10., 22.11.,13.12.
18.15–21 Uhr (mit halbstündiger Pause) | Kyōsei–Saal
Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke
(Um kontinuierliche und regelmäßige Teilnahme wird gebeten!)

Der Name „Yogācāra“ bedeutet „Meisterschaft des Yoga“. Häufig wird „Yoga“ im hier gedachten Sinn mit „geistige Übung“ übersetzt. Damit wird betont, dass es sich nicht nur um die Beschreibung von virtuosen Tiefenerfahrungen in der Versenkungsübung, sondern auch um das philosophisch lehrende Entwerfen und Reflektieren darüber handelt. – Yogācāra ist u.a. als eine Intervention gegen die Madhyamaka-Schule und deren Deutung der „Leerheit“ hervorgetreten. Es hat spezifische Veränderungen durchgemacht, die in einer späteren Phase zu der Doktrin führten, alle Dinge seien „nur Kennen“ (vijñaptimātra, Chin./Jap.: weishi/yuishiki 唯識): eine Kernaussage des Yogācāra-Vijñānavāda. Dies ist, anders als im Madhyamaka, mit einer ausdrücklichen Bestätigung der „Seins“-Dimension des „Kennens“ und einer affirmativen „Seins“-Deutung überhaupt verbunden. – In unserer Lektüre wollen wir uns langsam und einführend mit dem monumentalen Hauptwerk der Schule bekannt machen, den Stufen der Yoga-Meisterschaft [Yogācāra-bhumi].

Kulturelle Veranstaltungen/Ausstellungen/Konzerte/Filme

  • Ausstellung: Ex Libris – Kalenderblätter der Jahre 2006–2018 der Japanischen Exlibris-Gesellschaft

    Ausstellung: Ex Libris – Kalenderblätter der Jahre 2006–2018 der Japanischen Exlibris-Gesellschaft

    Aus der Sammlung Klaus Stiebeling (Wuppertal)

    展示会:書票

    Mo 31.12.2018 und Di–So 8.1.–24.2.2019
    (Die Ausstellung begleitet die Silvesterveranstaltung am 31.12.18)
    Foyer
    Im Jahre 2007 wurde im Museum für Ostasiatische Kunst Köln erstmalig eine retrospektive Ausstellung japanischer Exlibris für die Mitglieder der Nippon Exlibris Association (N.E.A.) gezeigt. Der Besitzer der Sammlung, Klaus Stiebeling, der von 1965 bis 1995 in Japan gelebt hat und seit Anfang der 70er Mitglied dieser Gesellschaft ist, zeigt 156 Exlibris, die ab 2006 an die Mitglieder ausgegeben wurden. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Japan im Jahre 2011 schuf der japanische Künstler Yoshiaki Hara ein persönliches Exlibris für K. Stiebeling, das für den Monat Oktober 2012 im Kalender erschien (Foto). In der Darstellung deutet sich eine zweite Sammelleidenschaft von Stiebeling an: das Gingkoblatt. – Die Sitte, den Besitz an einem Buch in Form einer künstlerisch gestalteten Graphik im Vorsatz zu vermerken, ist in Deutschland seit über 500 Jahren bekannt. In Japan dagegen war die übliche Form, das Eigentum an einem Buch zu kennzeichnen, schon immer der Abdruck eines Siegels (zōsho-in), wie es heute noch üblich ist. Trotzdem scheint das Exlibris in Japan ebenfalls eine gewisse Tradition zu haben, wenn auch nur einige wenige frühe Beispiele bekannt sind. Das erste Exlibris soll aus der Zeit von etwa 1470 stammen und trägt eine Inschrift, die die Wertschätzung von Büchern in jener Zeit widerspiegelt: „Dies Buch zu stehlen, verschließt die Tore des Himmels, und es zu zerstören, öffnet die Tore der Hölle. Jeder, der dieses Buch ohne Erlaubnis nimmt, wird von allen Gottheiten Japans bestraft werden!“

  • Museumsfahrt: Im Japanfieber: Von Monet bis Manga

    Museumsfahrt: Im Japanfieber: Von Monet bis Manga

    モネから漫画へ

    Sa 1.9. Veranstaltung ausgebucht
    Dauer: ca. 9-19 Uhr
    Teilnahmegebühr: 45 €/Person (Bus, Schiff, Eintritt, Führung)
    arp museum / Bahnhof Rolandseck
    Leitung: Michael Kuhl M.A.

    Anmeldungen unter: kuhl@eko-haus.de. Zahlungen erst nach Erhalt der Buchungsbestätigung, mit der Sie weitere Angaben zum Verlauf erhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen beschränkt.
    Anlässlich der Ausstellung „Im Japanfieber: Von Monet bis Manga“, die das arp museum  in Kooperation mit dem Musée des impressionismes Giverny zeigt, veranstaltet das EKŌ-Haus gemeinsam mit der Volksbühne Düsseldorf/Kultur am Rhein eine Museumsfahrt (Kombination Bus/Rhein-Schiff) mit Führung durch die Ausstellung. – Ausgehend von einer Sammlung japanischer Farbholzschnitte des impressionistischen Malers Claude Monet, die erstmals in einem größerem Umfang außerhalb Frankreichs gezeigt wird, untersucht der historische Ausstellungsteil den Einfluss dieser Kunst auf den Impressionismus seit den 1870er Jahren. Meisterwerke von Monet, Signac, Seurat, van Gogh und vielen anderen bekannten Künstlern sind Zeugen dieses kulturellen Austausches. Interieur-Darstellungen aus den Künstlerateliers von Vallotton bis Ensor belegen das „Japanfieber“ mit fernöstlichen Requisiten und sinnlichen Geisha-Modellen im Kimono. Besonders nachhaltig revolutionierte die japanische Kunst die europäische Naturbetrachtung. Gewagte Naturausschnitte, hohe Horizonte, überraschende Nahsichten bestimmten seitdem die gemalten westlichen Landschaften und Stillleben. – Dass der Japonismus keine Frage des 19. oder 20. Jhs. ist, eröffnet der zweite Teil der Ausstellung. Er zeigt, wie die kulturelle Inspiration Japans Be-standteil der westlichen visuellen Alltagskultur und damit Teil der globalisierten Populärkultur wie etwa Manga und Anime bis hin zu Cosplay ist.

    (Abb. links: Farbholzschnitt von Hiroshige, „Abendschauer über der großen Brücke in Atake“ [1857], rechts: van Goghs „Brücke im Regen“ [1887])

  • Museumsfahrt: Japanische Gärten in Deutschland

    Museumsfahrt: Japanische Gärten in Deutschland

    Rundgang durch die Ausstellung auf Schloss Benrath mit dem Kurator, PD Dr. Christian Tagsold

    ドイツにある日本庭園の歴史

    So 25.11.
    Beginn: 14 Uhr
    Schloss Benrath
    Gebühr (Eintritt und Führung): 15 €

    Anmeldungen unter: kuhl@eko-haus.de. Zahlungen erst nach Erhalt der Buchungsbestätigung, mit der Sie weitere Angaben zum Verlauf erhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
    Die Ausstellung zeigt die Geschichte japanischer Gärten in Deutschland seit 1904 – als der erste Garten für die Große Kunst- und Gartenbauausstellung in Düsseldorf errichtet wurde. Gärten wurden im ausgehenden 19. Jh. ein Symbol für den japanischen Nationalstaat. Die Präsentation von Gärten auf internationalen Ausstellungen und die begeisterte Reaktion des westlichen Publikums führte dazu, dass sich dieses nationale Symbol konstituierte – und immer weiter verfestigte. Die Geschichte japanischer Gärten in Deutschland ist Teil dieser Entwicklung. – Anfangs wurden japanische Gärten im Rahmen von  großen Ausstellungen und durch private Mäzene angelegt, später auf Fachausstellungen wie den Bundesgartenschauen oder motiviert durch Städtepartnerschaften. Die Gärten erfahren mit der Zeit eine stilistische Wandlung: Vom Wandelgarten mit Pflanzen und auch Blumen hin zum reduktionistischen sogenannten Zen-Garten (eine weitere Erfindung). Schließlich zeigt die Ausstellung, dass die Gärten so sehr zu einem klar umrissenen Symbol geworden sind, dass man in anderen Kontexten wie in der Werbung auf sie zugreifen kann.
    (Foto oben: Postkarte des Teehauses im japanischen Garten der Düsseldorfer Ausstellung 1904 (aus der Sammlung C. Tagsold))

  • Gartenfest 庭園祭

    Gartenfest 庭園祭

    庭園祭

    Sa 15.9., 15–18 Uhr
    Eintritt: 6,00 €, Schüler/Stud. 4,00 €, Einlass ab 14.30 Uhr
    Teesalon: 15.30 und 16.30 Uhr (jeweils 10 €)

    In spätsommerlicher Atmosphäre führen wir auch in diesem Jahr wieder unser Garten– und Nachbarschaftsfest durch. Wir erwarten erneut viele hochkarätige Künstler, die in allen Teilen des Gartens auftreten werden. Daneben wird im alten japanischen Gästehaus ein Teesalon seine Tore öffnen (für den Zutritt hierzu besteht eine Socken-Pflicht!) – An diesem Tag ist keine Besichtigung des Tempels und des japanischen Gästehauses möglich!

    Bühnenprogramm:
    Taiko 太鼓–Trommeln der Gruppe Wadōkyō, Düsseldorf
    Kinderchor des EKŌ–Kindergartens 
    Koto 琴–Gruppe, Leitung: Frau Makiko Gotō
    Nihon Buyō 日本舞踊: Tomokinu Hanayagi und ihre Gruppe
    ※Nihon Buyō 日本舞踊 wird leider ausfallen. Wir sind um Ersatz bemüht.
    Wagaku Miyabi 和楽雅; Tomoko Schmidt (Koto), Yuko Kojima-Bauer (Flöte), Yoshiko Hara (Trommel)
    Ninjutsu-Vorführung der SV Art of Movement Wuppertal e.V.,
    Leitung: Helmut Klaus

    Auf dem Gelände sind japanische Imbisse zu kleinen Preisen erhältlich.

  • KONZERT: „Insellieder“

    KONZERT: „Insellieder“

    KONZERT: „Insellieder“

    Susa Weinbach (Blockflöte), Angela Koppenwallner (Cembalo)

    Fr 23.11., Beginn: 20 Uhr,
    EKŌ-Tempel
    Eintritt: Erwachsene 12,00 €, Schüler/Stud. 10,00 €

    Am Vorabend des Hōonkō-Festes spielen die beiden Musikerinnen ein Programm, das traditionelle schottische und japanische Lieder mit zeitgenössischen und barocken Kompositionen vereint. Natur und Liebe, Landschaft und Melancholie, Traum und Tatendrang sind die verbindenden Themen. „Airs of the Seasons“ des schottischen Komponisten James Oswald (1711–1769) und Bearbeitungen schottischer folk tunes aus der Hand namhafter Barockkomponisten wie Henry Purcell, Francesco Barsanti und Francesco Geminiani erklingen gemeinsam mit zeitgenössischen Arrangements japanischer Lieder. „Rain Dreaming“ (1986) von Tōru TAKEMITSU und Harald Rutars „Trance Action“ (2013) runden den Konzertabend ab, der beiden Künstlerinnen auch viel Raum für  Improvisationskünste auf ihren Instrumenten bietet.

  • Ausstellung: Manga-Ausstellung: Popkultur trifft traditionelle Kultur

    Ausstellung: Manga-Ausstellung: Popkultur trifft traditionelle Kultur

    展示会:漫画コンテスト展示会

    Do–So 5.7.–12.8.
    Foyer
    Preisverleihung: Donnerstag, 5.7., ab 18 Uhr.
    Eine Veranstaltung der DoKomi in Kooperation mit Takagi Books & More

    Japanische Popkultur bedeutet für viele, meist Jugendliche, eine erste Berührung mit Japan und öffnet die Tore für Interesse, Begeisterung und Verständnis am Land und seinen Menschen. Je mehr sie sich mit Japan beschäftigen, desto mehr werden sie auch mit der traditionellen japanischen Kultur in Berührung kommen. Im Manga-Wettbewerb zum Japan-Tag 2018 greifen wir das Zusammentreffen von traditioneller und populärer Kultur aus Japan auf. Während des Japan-Tages wurden zu diesem Thema wieder Hunderte Comicstrips gezeichnet. Die besten Beiträge werden prämiert und im EKŌ-Haus zur Preisverleihung am 5. Juli ausgestellt.
    (Foto: „Balance“ [DoKomi 2014 Zeichenwettbewerb, 1. Platz; Künstlerin: citro])

  • Filmvorführung

    Filmvorführung

    Einritt frei!
    Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschieht in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

    „Die Jenseitigen [Ijintachi to no natsu 異人たちとの夏] “

    異人たちとの夏

    Sa 14.07., 15 Uhr, Kyōsei–Saal
    Regie: ŌBAYASHI Nobuhiko, 1988

    Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ta’ichi YAMADA. – Der 40-jährige Drehbuchautor Hideo HARADA begibt sich eines Tages in Tōkyōs Stadtteil Asakusa, wo er seine Kindheit verlebte. Dort trifft er seine Eltern, die allerdings, als er zwölf Jahre alt war, ums Leben gekommen waren. Die Freude ist groß, und er besucht sie häufig. Zugleich beginnt er eine Liebesbeziehung mit Fujino KATSURA, die ihm die Besuche bei seinen Eltern verbietet, weil Begegnungen mit Jenseitigen den Körper auf den Tod schwächen würden. Unter Tränen verabschiedet er sich von den Eltern, deren Gestalten sich bei der Trennung auflösen. Dennoch verfällt Hideos Körper weiter, denn auch KATSURA ist eine Jenseitige. Sie hatte ein Leben voller Kränkungen geführt, Selbstmord begangen und sich in ihren ungestillten Nöten nun auf HARADA gestürzt. Durch den Beistand eines Freundes gelingt ihm schließlich die Befreiung von ihr.

    „Hotel Hibiskus [Hoteru Haibisukasu ホテル・ハイビスカス]“

    ホテル・ハイビスカス

    1.9, 15 Uhr Kyōsei–Saal
    Regie: NAKAE Yūji, 2002)

    Familie NAKASONE betreibt das gemütliche, aber etwas herunter-gekommene Hotel Hibiskus. Ihre Mitglieder verkörpern die bewegte Geschichte des nach dem Krieg besetzten Okinawa: Kenji, der Bruder der neunjährigen Mieko, hat einen afroamerikanischen Vater, und der Erzeuger ihrer Schwester Sachiko ist ein weißer Amerikaner. Gemeinsam meistern sie die Hürden des Alltags. Doch als Sachiko in die USA aufbricht und Kenji nach Tōkyō geht, bricht das vertraute Gefüge auseinander, und auch Mieko begibt sich auf eine Reise zu sich selbst.

    „Das Familiengeheimnis [Hikinige famirī ひき逃げファミリー]“

    ひき逃げファミリー

    6.10, 15 Uhr Kyōsei–Saal
    Regie: MIZUTANI Toshiyuki, 1992

    Eine Filmsatire, die das moderne japanische Familienleben mit viel schwarzem Humor einer scharfen Analyse unterzieht. – Ein Familienvater vertuscht auf Zureden seiner Frau eine Unfallflucht mit tödlichem Ausgang, um die ohnehin schwer angeschlagene Familie nicht noch weiter zu gefährden: Die Tochter hat ein Verhältnis mit einem Verheirateten, der Sohn wird in der Schule schikaniert und schwänzt den Unterricht, mit dem senilen Großvater ist immer schwerer umzugehen. Durch den Einsatz der Ehefrau bessert sich das Familienleben wieder. Das erregt den Argwohn einer Nachbarin, die der Familie den Mord am Großvater nachredet. Der Vater stellt sich schließlich der Polizei, erfährt aber, dass er am Tod des Unfallopfers gar nicht schuld war. Bei der Heimkehr ist die Nachbarin von der Familie gefangen genommen worden, im Kampf mit ihr bricht im Haus Feuer aus. Yoko und der Großvater machen das zuvor zerlegte Auto wieder fahrbereit, und man sieht die ganze Familie vereint im Auto davonfahren.

  • Teezeremonien 茶会

    Teezeremonien 茶会

    Teezeremonien 茶会

    Termine
    Sa 26.1., 23.2., 16.3.*, 6.4., 18.5., 29.6.
    *Die Teezeremonien am 16.3. finden im EKO-Saal statt. Die Teilnehmer sitzen auf Stühlen.
    Beginn jeweils um 13:30h, 14:30h, 15:30h

    Urasenke Tankōkai Düsseldorf
    Gebühr: 10,00 € / Person
    Veranstaltungsort: Teehaus im Hauptgebäude

    Sadō 茶道, der "Teeweg", mit seinem Herzstück, der Teezeremonie, zählt zu den geidō 芸道, den "Kunst–Wegen" japanischer Kultur. Ihre chinesischen Vorbilder sind seit dem 15. Jh. in mehreren Schulen Japans umgeformt worden, bis sie schließlich in der Prägung durch den berühmten Teemeister Sen–no Rikyū (1522–1591) eine kanonische Gestalt erhielten, die bis heute ausgeübt wird.
    Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

    Bitte beachten Sie:

    • Schriftliche Anmeldung (E–Mail, Fax, Post) unbedingt erforderlich!
    • Die Gebühr ist erst zu überweisen, nachdem eine schriftliche Bestätigung des EKŌ–Hauses eingegangen ist. Unverlangt eingegangene Überweisungen werden nicht zurück überwiesen.
    • Überweisung der Teilnahmegebühr spätestens zwei Wochen nach Eingang der Bestätigung, ansonsten wird die Anmeldung automatisch storniert! Bankverbindung siehe unten.
    • Kein verspäteter Einlass nach Beginn der Veranstaltung möglich.
    • Eintrittskarten sind mit Datum, Uhrzeit und Nummer versehen. Es bestehen keine Tausch–, Warte– und Nachrückmöglichkeiten am Veranstaltungstag!
    • Bei Absagen weniger als eine Woche vor Kursbeginn besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Gebühr.

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