Kulturelle Veranstaltungen

Ausstellung: "Spuren und Weggehährten"- Holzschnitte und Zeichnungen

ausstell shek

Di–So 21.04.–10.05.2020, Foyer 
18 Uhr, Eintritt frei!
Abi Shek 

Abi Shek wurde 1965 in Rehovot, Israel, als Sohn eines Künstler-paares geboren. In einem Kibbuz aufgewachsen, prägte neben seinen Eltern der expressionistische, aus Berlin nach Palästina emigrierte Künstler Rudi Lehmann seinen kindlichen Blick auf die Welt. Mit dem Holzschnitt hatte er schon begonnen, als ihn 1990 der israelische Künstler Micha Ullman an der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste aufnahm. 1996–1998 folgte bei Ullman auch ein Aufbaustudium Bildhauerei. Seit 1990 lebt und arbeitet Abi Shek in Stuttgart. Das EKŌ-Haus als japanisches Kultur-zentrum zeigt Arbeiten Abi Sheks, weil sie nicht selten eine ei-gentümliche, aber doch freie Nähe zu ostasiatischer Tuschmalerei offenbaren. Seine Sujets sind oft in der Archäologie wurzelnde archetypische Fabeltiere und mythische Plastiken, in seiner Bildhauerei in der letzten Zeit häufig hebräische Psalmen, die er in seinen Werken zu entschlüsseln versucht. Das Schriftzeichen und seine graphische Deutung wird auch hier das Leitende für das Bild. Tontafeltexte, die Abi Shek nun aber in Blech treibt, werden zu Ursprüngen einer eigentümlichen visuellen Poesie. Diese Begegnung dürfte unerwartete und verblüffende Zusammenklänge offenbaren.

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