Kulturelle Veranstaltungen

Shōji als Wandbild, Ausstellung der Arbeiten von Yōsuke Iwata

ausstellungen shoji

Abb.: Machiya, 120x80cm

Di 9.5. – So 28.5.17
Foyer
Eintritt frei!

Eröffnung: Di 9.5.17, 18 Uhr,
Einführung: Dr. Ursula Muscheler (Architektin und Autorin)

Arbeiten von Yōsuke Iwata

Yōsuke Iwata, geboren in Chiba/Japan, studierte Architektur in Tōkyō und Aachen, arbeitete seit 1979 in verschiedenen deutschen Architekturbüros bevor er 1986 als leitender Architekt eines japanischen Bauunternehmens aktiv in der Planungs- und Bauphase des EKŌ-Hauses mitwirkte. 2009 gründete er die „IWATA Japanische Raumgestaltung und Gartengestaltung“. Seit 2014 stellt er shōji-Wandbilder und Raumgestaltungselemente her. – Iwata schreibt: „Shōji sind verschiebbare Elemente in der traditionellen Architektur Japans, die als Raumteiler oder Fenster eingesetzt werden. Sie bestehen aus einem Holzrahmen, der mit transluzentem Japan-Papier bespannt wird. Hier bilden sich– besonders im Herbst, wenn die Sonne tiefer steht – Schattenbilder
von Blättern oder anderen Dingen. Schon als Kind hat dies eine große Faszination auf mich ausgeübt. Shōji betrachte ich daher auch als Leinwand und verwende sie als Mittel zur Darstellung und Reflexion. – Als Architekt tendiere ich zu Motiven aus der Architektur und setze mich dabei insbesondere mit traditionellen japanischen Bauwerken aber auch mit japanischen Schriftzeichen und anderen Themen auseinander und extrahiere hieraus, was für mich Bedeutung hat. Diese ausgewählten Objekte setze ich nach meiner Wahrnehmung, Vorstellung und Ästhetik zusammen. Unter Anderem stelle ich in meinen Werken z.B. Elemente wie Andeutung des Nicht-Sichtbaren und Wind als Symbol für Reinigung und Erneuerung dar. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Farben als Ausdruck von Emotionen.“

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