Kulturelle Veranstaltungen

Filmvorführung

Einritt frei!
Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschieht in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

„Die Jenseitigen [Ijintachi to no natsu 異人たちとの夏] “

異人たちとの夏

Sa 14.07., 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: ŌBAYASHI Nobuhiko, 1988

Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ta’ichi YAMADA. – Der 40-jährige Drehbuchautor Hideo HARADA begibt sich eines Tages in Tōkyōs Stadtteil Asakusa, wo er seine Kindheit verlebte. Dort trifft er seine Eltern, die allerdings, als er zwölf Jahre alt war, ums Leben gekommen waren. Die Freude ist groß, und er besucht sie häufig. Zugleich beginnt er eine Liebesbeziehung mit Fujino KATSURA, die ihm die Besuche bei seinen Eltern verbietet, weil Begegnungen mit Jenseitigen den Körper auf den Tod schwächen würden. Unter Tränen verabschiedet er sich von den Eltern, deren Gestalten sich bei der Trennung auflösen. Dennoch verfällt Hideos Körper weiter, denn auch KATSURA ist eine Jenseitige. Sie hatte ein Leben voller Kränkungen geführt, Selbstmord begangen und sich in ihren ungestillten Nöten nun auf HARADA gestürzt. Durch den Beistand eines Freundes gelingt ihm schließlich die Befreiung von ihr.

„Hotel Hibiskus [Hoteru Haibisukasu ホテル・ハイビスカス]“

ホテル・ハイビスカス

1.9, 15 Uhr Kyōsei–Saal
Regie: NAKAE Yūji, 2002)

Familie NAKASONE betreibt das gemütliche, aber etwas herunter-gekommene Hotel Hibiskus. Ihre Mitglieder verkörpern die bewegte Geschichte des nach dem Krieg besetzten Okinawa: Kenji, der Bruder der neunjährigen Mieko, hat einen afroamerikanischen Vater, und der Erzeuger ihrer Schwester Sachiko ist ein weißer Amerikaner. Gemeinsam meistern sie die Hürden des Alltags. Doch als Sachiko in die USA aufbricht und Kenji nach Tōkyō geht, bricht das vertraute Gefüge auseinander, und auch Mieko begibt sich auf eine Reise zu sich selbst.

„Das Familiengeheimnis [Hikinige famirī ひき逃げファミリー]“

ひき逃げファミリー

6.10, 15 Uhr Kyōsei–Saal
Regie: MIZUTANI Toshiyuki, 1992

Eine Filmsatire, die das moderne japanische Familienleben mit viel schwarzem Humor einer scharfen Analyse unterzieht. – Ein Familienvater vertuscht auf Zureden seiner Frau eine Unfallflucht mit tödlichem Ausgang, um die ohnehin schwer angeschlagene Familie nicht noch weiter zu gefährden: Die Tochter hat ein Verhältnis mit einem Verheirateten, der Sohn wird in der Schule schikaniert und schwänzt den Unterricht, mit dem senilen Großvater ist immer schwerer umzugehen. Durch den Einsatz der Ehefrau bessert sich das Familienleben wieder. Das erregt den Argwohn einer Nachbarin, die der Familie den Mord am Großvater nachredet. Der Vater stellt sich schließlich der Polizei, erfährt aber, dass er am Tod des Unfallopfers gar nicht schuld war. Bei der Heimkehr ist die Nachbarin von der Familie gefangen genommen worden, im Kampf mit ihr bricht im Haus Feuer aus. Yoko und der Großvater machen das zuvor zerlegte Auto wieder fahrbereit, und man sieht die ganze Familie vereint im Auto davonfahren.

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