Kulturelle Veranstaltungen

Filmvorführung

Einritt frei!
Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschiet in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

Die Geisterkneipe

"Die Geisterkneipe [Izakaya yūrei 居酒屋ゆうれい]"

Sa 8.7, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: WATANABE Takayoshi (1994)

Das Paar Sotaro und Shizuko betreibt eine Kneipe in Yokohama. Beim Tod Shizukos gelobt ihr Mann zwar, nie wieder zu heiraten, tut dies aber nach Kurzem doch und nimmt die junge Satoko zu sich. Daraufhin treibt der Geist Shizukos aus Rache mit den beiden sein Unwesen. Durch den Zauber eines buddhistischen Mönchs wird der Dämon zwar in eine Falle gelockt, fährt aber bald in Satokos Körper und verführt zum Entsetzen der jungen Frau Sotaro. Die trifft sich daraufhin mit ihrem Ex-Geliebten wieder. Bei einem Schuldenfall aus Spielleidenschaft eines Freundes Sotaros kommt der Totendämon mit einer Prophezeiung aus dem Jenseits zu Hilfe, gibt aber damit die Chance auf, je wieder unter den Lebenden zu verweilen. Shizuko kehrt noch einmal in Satokos Körper zurück, um sich von den beiden zu verabschieden und sie nun für immer in Frieden leben zu lassen.

 

Tragödie von ‚W

"Tragödie von ‚W‘ [W no higeki Wの悲劇]"

Sa 2.9. 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: SAWAI Shin’ichiro (1984)

Im Zentrum des Films steht die Theater-Schülerin Shizuka vom „Umi“-Theater in Ōsaka. Trotz Ihrer ehrgeizigen Ambition, eine Hauptrolle in dem neuen Stück „Die Tragödie von ‚W‘“ zu bekommen, werden andere, sehr Begabte, ihr vorgezogen, sie muss sich mit einer kleinen Nebenrolle begnügen. Da erscheint Akio, Angestellter einer Immobilienfirma, der in sie verliebt ist, um ihr zu gratulieren. Sie verbringen eine Nacht zusammen, aber Shizuka hat ihre eigenen Vorstellungen von ihrem Leben und bleibt nicht bei ihm. Durch einen Skandal, in den eine der Hauptdarstellerinnen verwickelt wird, gewinnt Shizuka eine größere Rolle in dem Stück und wird darin sehr erfolgreich. Bei der umjubelten Erstaufführung in Tōkyō ist auch Akio anwesend, der Shizuka vor einem Attentat durch eine eifersüchtige Kollegin schützt und dabei selbst verletzt wird. Shizuka und Akio kommen sich sehr nahe, aber Shizuka geht, mit Tränen in den Augen, doch ihrer eigenen Wege.

 

Suna no ue no Robinson

"Sandburg [Suna no ue no Robinson 砂の上のロビンソン]"

Sa 7.10, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: SUZUKI Jun‘ichi (1989)

Familie Kido, Ehepaar mit drei Kindern, gewinnt eines Tages in der Werbekampagne einer Wohnungsbaugesellschaft die Möglichkeit, durch Bezug eines Musterhauses ein schönes Eigenheim zu besitzen. Dafür muss aber eine Idealfamilie dargestellt werden, die jedermann Zutritt zu Leben und Wohnung gewährt. Die Agentin der Gesellschaft taucht ständig zur Prüfung auf. Besucher, Neugierige, Gelangweilte, Eifersüchtige, Junge und Alte erscheinen zur Besichtigung. Andere quälen die Familie mit penetranten Telefonanrufen. Die Kinder werden in der Schule drangsaliert, der Vater wird bei der Arbeit gehänselt. Der Vater gibt auf, reißt aus und wird in seinem Absturz zum Landstreicher. Die Mutter zieht mit den Kindern in ein Mietappartement. Der zweite Sohn gerät in schlechten Umgang und wird Mitglied einer Jugendbande, die u.a. Landstreicher überfällt. So treffen Vater und Sohn sich wieder, wodurch alles zu einem guten Ende kommt.

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