Gartenfest 庭園祭

庭園祭

Sa 16.9., 15–18 Uhr
Eintritt: 6,00 €, Schüler/Stud. 4,00 €, Einlass ab 13 Uhr
Teesalon: 14.00, 15.30 und 16.30 Uhr (jeweils 10 €)

In spätsommerlicher Atmosphäre führen wir auch in diesem Jahr wieder unser Garten– und Nachbarschaftsfest durch. Wir erwarten erneut viele hochkarätige Künstler, die in allen Teilen des Gartens auftreten werden. Daneben wird im alten japanischen Gästehaus ein Teesalon seine Tore öffnen (für den Zutritt hierzu besteht eine Socken-Pflicht!). Im Untergeschoss des Hauptgebäudes wird eine Ausstellung mit Ikebana-Arrangements unseres Ikebana-Kurses unter Leitung von Frau Kinuyo Watanabe gezeigt. – An diesem Tag ist keine Besichtigung des Tempels und des japanischen Gästehauses möglich!

Auf dem Gelände sind japanische Imbisse zu kleinen Preisen erhältlich.

Bühnenprogramm:
Taiko 太鼓–Gruppe Feniks Taiko (Araumi Daiko vzw), Antwerpen
Kinderchor des EKŌ–Kindergartens 
Koto 琴–Gruppe, Leitung: Frau Makiko Gotō
Nihon Buyō 日本舞踊: Tomokinu Hanayagi und ihre Gruppe
Duo Desi & Yukiya, Lieder aus der Anime-Szene
Ninjutsu Ito Ryū, Wuppertal

Tanzvorführung - Japanischer Tanz von Fujima Rankō

Japanischer Tanz von Fujima Rankō

Fr 14.7., Beginn: 19 Uhr
„Yamagaeri“ und „Miyakodori“
EKŌ–Saal | Eintritt frei!

Im japanischen Tanz werden im allgemeinen Kostüme, Perücken und geschminkte Masken wie im Kabuki-Theater verwendet. Aber es gibt noch eine andere Aufführungspraxis: den Su’odori, wörtlich: den „schlichten Tanz“. In dieser besonderen, vom Kabuki zu unterscheidenden Ausdrucksform des japanischen Tanzes wird auf jede Kostümierung verzichtet, die einen bestimmten Rollencharakter ausdrückt. Die Männer treten im einfachen hakama auf, die Frauen sind zwar geschminkt und tragen eine Perücke, aber ihre Bekleidung ist allgemein formell und ebenfalls ohne Rollenbezug. Die Kulisse ist ungeschmückt, die einzige Bühnenausstattung sind Wandschirme (byōbu). – An diesem Abend sollen beide Stile mit Erläuterung demonstriert werden: „Yamagaeri“ („Rückkehr in die Berge“) ist ein klassischer Kabuki-Tanz mit Kostüm und Perücke, während „Miyakodori“ („Der Austernfischer“) als Su‘odori arrangiert wurde.

Ausstellung - Ein Paradies der Kinder - Der westliche Blick auf Kindheit in Japan um 1900

Ein Paradies der Kinder

So 31.12.2017 und Di–So 9.1.-25.2.2018
Foyer | Eintritt frei
Eröffnung: Do 11.1.18, 18.30 Uhr

Einführungsvortrag: Dr. Harald Salomon, „Das Paradies der Kinder: Ein Japanbild in der europäischen Reiseliteratur um 1900“, Beginn: 19 Uhr, EKŌ-Saal.
Zu Eröffnung und Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Mori-Ogai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin, mit freundlicher Unterstützung von Dr. Harald Salomon (wissenschaftliche Leitung) und Beate Wonde (Kuratorin).

„Fast jeder Reisende hat das Wort des englischen Gesandten Alcock wiederholt, dass Japan das Paradies der Kinder sei, und mit Recht. Die Erziehung wird mit Ruhe und Freundlichkeit geleitet. […] Daher werden Kinder selten gezüchtigt, und auch in der Schule ist körperliche Strafe streng verboten. Dennoch gibt es keine folgsameren Schulkinder als die in Japan.“ So äußerte sich Mori Ōgais Lehrer Erwin Baelz 1894, der als Professor der Medizin in Tōkyō wirkte. Zahlreiche Zeitgenossen bestätigten seine Beobachtungen, und ihre Einschätzungen wurden zu einem festen Beschreibungsmuster in der Japanliteratur um die Jahrhundertwende. – Die Ausstellung arbeitet heraus, wie sich das Bild des „Kinderparadieses“ etablierte. So findet sich auf der Suche nach den Spuren, die junge Menschen in den Zeugnissen Japanreisender hinterlassen haben, reiches Material. Fotografien, Zeichnungen und Reiseberichte veranschaulichen die oftmals ausgeprägt positive Wahrnehmung der Lebenssituation japanischer Kinder. Die Exponate gehen indessen über ein idealisierendes Bild hinaus und ermöglichen Einblicke in weniger idyllische Aspekte japanischer Kindheit während des Übergangs in die Moderne. Zu der Ausstellung ist ein bebilderter Katalog erschienen. Sie schafft den Rahmen zu einer kleinen Veranstaltungsreihe zum Thema „150 Jahre Meiji-Restauration“ im ersten Halbjahr 2018.

Ausstellung - Die große Welle von Kanagawa – 36 Ansichten des Berges Fuji

36 Ansichten des Berges Fuji
© Bild: Keyakinokai, Foto: Nobuo NISHIO

Di–So 7.11.–17.12.
In Darstellung reliefartiger Seidenbilder (oshie) der Künstlergruppe Keyakinokai/Tōkyō
Foyer | Eintritt frei
Eröffnung: Di 7.11., 18 Uhr, Einführung: Michael Kuhl M.A.

Nach einer in 2010 sehr erfolgreichen Ausstellung zu den 54 Kapiteln der Geschichte des Prinzen Genji [Genji monogatari] ergibt sich mit dem Bilderzyklus der „36 Ansichten des Berges Fuji“ erneut die einzigartige Gelegenheit zu einer Begegnung mit dem hohen künstlerischen Niveau und Geschick der Mitglieder der Sainokai. Die auf kunsthandwerklichen Techniken des 8. Jhs. beruhenden oshie bezeichnen heutzutage mit Watte unterfütterte Wandbilder aus Seidenstoffen und Japanpapieren unterschiedlicher Art. Der thematischen Gestaltung liegt häufig eine Neuinterpretation alter Meister japanischer Farbholzdrucke (ukiyoe) zugrunde. Basierend auf einer Sammlung historischer Holzdrucke Katsushika Hokusais (1760–1849) bietet die Ausstellung interessante neue Einblicke in die Kunstrezeption in Japan, in der die Sainokai Einfälle, Werkformen und Stile eines der größten Künstler seiner Zeit aus einer vergangenen Kunstepoche aufgreift und in einem neuen Gewand erscheinen lässt, thematisch vor der groß-artigen Kulisse des Berges Fuji.

EKŌ-ji 恵光寺, „Tempel des Gnadenlichts“

ausstellungen ekoji

Di–So 6.–25.6.
Foyer
Eintritt frei!

Eröffnung: Di 6.6., 18 Uhr

Fotografien von Volker Beeh

Volker Beeh schreibt: „Die Ausstellung zeigt Fotografien vom EKŌ-Haus der Japanischen Kultur. Es sind relativ neue Fotografien, und sie haben meistens unübliche
Perspektiven. Der EKŌ-Tempel ist mir wie eine Heimat, und wenn möglich bin ich jeden Tag dort. Schon in Japan habe ich zwischen der Jōdoshin-shū, der „Tradition von der Wahrheit des Reinen Landes“, und der Zen-shū, der „Tradition des Zen“, geschwankt. Der japanische Tempel vereint für mich beides. Es wäre so schön, wenn meine Fotografien eine Annäherung an Leben und Lehre des Buddhismus zeigen und bewirken könnten. –Die Fotografien haben das Format 299 x 453 mm, sind farbig und sowohl digital aufgenommen als auch wiedergegeben.“

Höher, weiter, schneller!

Do–So 29.6.-16.7.
Prämierte Manga-Zeichnungen des 12. Manga-Wettbewerbs zum Japantag 2017
Foyer | Eintritt frei
Preisverleihung: Do 29.6., 18 Uhr

Im Rahmen des Japantages in Düsseldorf wird jedes Jahr ein offizieller Manga-Wettbewerb durchgeführt. Es gilt, einen aus vier Szenen bestehenden Manga zu einem vorgegebenen Thema zu gestalten. Dieses Jahr gestaltete sich das Thema sportlich: In Anlehnung an das olympische Motto sollten die Besucher des Japantages zeichnen, wie man über seine Grenzen hinaus wächst!

Durchgeführt wird der Manga-Wettbewerb von der „DoKomi“ in Düsseldorf und der Takagi GmbH. Die Ausstellung zeigt die von der Jury prämierten Werke.

Manga

Filmvorführung

Einritt frei!
Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschiet in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

Die Geisterkneipe

"Die Geisterkneipe [Izakaya yūrei 居酒屋ゆうれい]"

Sa 8.7, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: WATANABE Takayoshi (1994)

Das Paar Sotaro und Shizuko betreibt eine Kneipe in Yokohama. Beim Tod Shizukos gelobt ihr Mann zwar, nie wieder zu heiraten, tut dies aber nach Kurzem doch und nimmt die junge Satoko zu sich. Daraufhin treibt der Geist Shizukos aus Rache mit den beiden sein Unwesen. Durch den Zauber eines buddhistischen Mönchs wird der Dämon zwar in eine Falle gelockt, fährt aber bald in Satokos Körper und verführt zum Entsetzen der jungen Frau Sotaro. Die trifft sich daraufhin mit ihrem Ex-Geliebten wieder. Bei einem Schuldenfall aus Spielleidenschaft eines Freundes Sotaros kommt der Totendämon mit einer Prophezeiung aus dem Jenseits zu Hilfe, gibt aber damit die Chance auf, je wieder unter den Lebenden zu verweilen. Shizuko kehrt noch einmal in Satokos Körper zurück, um sich von den beiden zu verabschieden und sie nun für immer in Frieden leben zu lassen.

 

Tragödie von ‚W

"Tragödie von ‚W‘ [W no higeki Wの悲劇]"

Sa 2.9. 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: SAWAI Shin’ichiro (1984)

Im Zentrum des Films steht die Theater-Schülerin Shizuka vom „Umi“-Theater in Ōsaka. Trotz Ihrer ehrgeizigen Ambition, eine Hauptrolle in dem neuen Stück „Die Tragödie von ‚W‘“ zu bekommen, werden andere, sehr Begabte, ihr vorgezogen, sie muss sich mit einer kleinen Nebenrolle begnügen. Da erscheint Akio, Angestellter einer Immobilienfirma, der in sie verliebt ist, um ihr zu gratulieren. Sie verbringen eine Nacht zusammen, aber Shizuka hat ihre eigenen Vorstellungen von ihrem Leben und bleibt nicht bei ihm. Durch einen Skandal, in den eine der Hauptdarstellerinnen verwickelt wird, gewinnt Shizuka eine größere Rolle in dem Stück und wird darin sehr erfolgreich. Bei der umjubelten Erstaufführung in Tōkyō ist auch Akio anwesend, der Shizuka vor einem Attentat durch eine eifersüchtige Kollegin schützt und dabei selbst verletzt wird. Shizuka und Akio kommen sich sehr nahe, aber Shizuka geht, mit Tränen in den Augen, doch ihrer eigenen Wege.

 

Suna no ue no Robinson

"Sandburg [Suna no ue no Robinson 砂の上のロビンソン]"

Sa 7.10, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: SUZUKI Jun‘ichi (1989)

Familie Kido, Ehepaar mit drei Kindern, gewinnt eines Tages in der Werbekampagne einer Wohnungsbaugesellschaft die Möglichkeit, durch Bezug eines Musterhauses ein schönes Eigenheim zu besitzen. Dafür muss aber eine Idealfamilie dargestellt werden, die jedermann Zutritt zu Leben und Wohnung gewährt. Die Agentin der Gesellschaft taucht ständig zur Prüfung auf. Besucher, Neugierige, Gelangweilte, Eifersüchtige, Junge und Alte erscheinen zur Besichtigung. Andere quälen die Familie mit penetranten Telefonanrufen. Die Kinder werden in der Schule drangsaliert, der Vater wird bei der Arbeit gehänselt. Der Vater gibt auf, reißt aus und wird in seinem Absturz zum Landstreicher. Die Mutter zieht mit den Kindern in ein Mietappartement. Der zweite Sohn gerät in schlechten Umgang und wird Mitglied einer Jugendbande, die u.a. Landstreicher überfällt. So treffen Vater und Sohn sich wieder, wodurch alles zu einem guten Ende kommt.

Teezeremonien 茶会

Teezeremonien 茶会

Termine für das 2. Halbjahr 2017 ausgebucht!
Sa 14.10, 18.11, 2.12., jeweils 13.30-14.30, 14.30-15.30, 15.30-16.30 Uhr

Urasenke Tankōkai Düsseldorf
Gebühr: 10,00 € / Person
Veranstaltungsort: Teehaus im Hauptgebäude

Sadō 茶道, der "Teeweg", mit seinem Herzstück, der Teezeremonie, zählt zu den geidō 芸道, den "Kunst–Wegen" japanischer Kultur. Ihre chinesischen Vorbilder sind seit dem 15. Jh. in mehreren Schulen Japans umgeformt worden, bis sie schließlich in der Prägung durch den berühmten Teemeister Sen–no Rikyū (1522–1591) eine kanonische Gestalt erhielten, die bis heute ausgeübt wird.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte beachten Sie:

  • Schriftliche Anmeldung (E–Mail, Fax, Post) unbedingt erforderlich!
  • Die Gebühr ist erst zu überweisen, nachdem eine schriftliche Bestätigung des EKŌ–Hauses eingegangen ist. Unverlangt eingegangene Überweisungen werden nicht zurück überwiesen.
  • Überweisung der Teilnahmegebühr spätestens zwei Wochen nach Eingang der Bestätigung, ansonsten wird die Anmeldung automatisch storniert! Bankverbindung siehe unten.
  • Kein verspäteter Einlass nach Beginn der Veranstaltung möglich.
  • Eintrittskarten sind mit Datum, Uhrzeit und Nummer versehen. Es bestehen keine Tausch–, Warte– und Nachrückmöglichkeiten am Veranstaltungstag!
  • Bei Absagen weniger als eine Woche vor Kursbeginn besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Gebühr.

Konzert - Doulce mémoire

Konzert Doulce mémoire

Fr 1.12., Beginn: 20 Uhr
Haruno Ikeda-Sprotte (Gambe), Alexander Puliaev (Cembalo)
EKŌ-Tempel | Eintritt: Erwachsene 12,00 €, Schüler/Stud. 10,00 €

Am Vorabend des Hōonkō-Festes spielt das Duo Werke von Johann Sebastian Bach (1685–1750), Marin Marais (1656–1728), Diego Ortiz (1510/1525 – ca. 1570) u.a. Das Grundmotiv des Abends ist die weit verbreitete Sitte der Komponisten zur Zeit der Renaissance und noch des „Barock“, im Volk und an den Höfen bekannte Lieder und Chansons wie das französische „Doulce mémoire“ oder das italienische „O felic‘occhi miei“, das etwa Diego Ortiz vertonte, in Kompositionen verschiedener, ebenso weltlicher wie geistlicher Bestimmung zu bearbeiten. Ebenso werden auch Bearbeitungen einiger japanischer Lieder Teil des Programms sein.

Demonstration der Teezeremonie Sa 21.10

Demonstration Teezeremonie

Sa 21.10., Drei Sitzungen; Beginn: 13 Uhr, 14.30 Uhr, 16 Uhr
Ando-ke O-ie-ryū-Schule
EKŌ-Saal | Gebühr: 10 € / Person

Das 16. Jh. war in Japan eine Zeit politischer Unruhen und kriegerischer Auseinandersetzungen. In diesen Wirren strebten  einige Menschen durch den Genuss von Tee nach geistiger Ruhe.  Wir können uns vorstellen, dass dies einen einzigartigen Augenblick inmitten einer bedrohlichen Situation darstellte. Es war dieser Augenblick, der zur Entfaltung einer neuen ästhetischen Disziplin führen sollte.  In der folgenden Edo-Zeit (1603–1867) dauerte die Entwicklung der Teezeremonie weiter an. In unserer Demonstration möchten wir die Teezeremonie in einer Form vorstellen, wie sie in einer Fürstenfamilie der Edo-Zeit überliefert wurde. – Die Demonstration wird auf tatami-Matten abgehalten, die Gäste sitzen auf Stühlen. Nach der Demonstration wird den Gästen macha-Tee gereicht.

Beschränkte Teilnehmerzahl. Schriftliche Anmeldung (siehe unter allg. Informationen) erforderlich. Die Gebühr ist erst nach einer Bestätigung des EKŌ-Hauses und innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Bestätigung zu überweisen. Bei einem verspäteten Zahlungseingang wird die Anmeldung automatisch storniert.

 

Kulturelle Veranstaltungen/Ausstellungen/Konzerte/Filme

Weitere Veranstaltungen